Checkliste

Auf dieser Seite findest du viele wertvolle Tipps für eine entspannte Wassergeburt zu Hause.

Der Raum:

  • 25° C sollte die Zimmertemperatur betragen
  • sollte mit möglichst gedämmpftem Licht, z.B. Kerzen oder Dimmer, beleuchtet sein (helles Licht regt den Neokortex an, welcher wiederum für die Adrenalinausschüttung und damit für das Zusammenziehen = Schmerzen – verantwortlich ist!)
  • kann mit einem Plastik rund um die Wasserwanne geschützt werden, wir haben auf den Plastik noch Tücher gelegt, damit es gemütlicher war und nicht so plastifiziert ;-)
  • sollte, vorallem in den kälteren Jahreszeiten, mit einem Heizradiator versehen werden um die Raumtemperatur konstant warm zu halten
  • über dem Wasserbecken kann ein (Trage)-Tuch an einem Haken aufgehängt werden, welches die Frau während der Geburt unterstützen kann (sich daran hochziehen, wiegen, etc.), ich hatte das als sehr erleichternd empfunden

Die Wanne:

  • Geburtsbecken zum Mieten: (Adressen, siehe Geburtsbecken mieten)
    • hat den Vorteil, dass (fast immer) ein Heizelemt, welches auf ein Grad genau eingestellt werden kann, dabei ist. Dieses hilft das Wasser konstant warm zu halten und heizt es evtl. bei zu wenig Warmwasser auf
    • ist schnell aufgebaut
    • hat alles nötige wie Hygienefolie, etc. dabei
    • kann evtl. mit zusätzlichen Accessoires ausgerüstet werden (wir haben z.B. ein Schwimmkissen dazu gemietet, das ähnlich wie ein Stillkissen aussieht und schwimmt, auch wenn man sich darauf legt, genial!)
    • es gibt verschiedene Wannen, solche die rund oder oval sind und solche die bereits Sitze eingelassen haben (diese werden in den Kliniken meist verwendet), ich empfehle die runden oder ovalen ohne eingebaute Elemente zur vollständigen Bewegungsfreiheit
    • damit der Boden weicher ist, können darunter Tücher, Kissen oder Isomatten, etc. gelegt werden
    • ein Wasserschlauch kann von der Badewanne oder einem anderen geeigneten Ort zum Becken verlaufen, nach der Geburt kann dieser als Ablauf dienen; man trennt ihn vom Wasseranschluss, saugt am Ende wo der Abfluss ist bis Wasser kommt und kann das Wasser z.B. in den Garten oder die Badewanne fliessen lassen (es entsteht ein Vakuum)
  • Badewanne:
    • wenn die Frau diese gross genug findet (ich halte dies nicht für sehr angenehm…)
    • wenn man sich evtl. nicht sicher ist, ob tatsächlich eine Wassergeburt gewollt wird
    • wenn sich eine Frau evtl. kurzfristig unter der Geburt doch für eine Wassergeburt entscheidet
    • man kann nach Belieben Wasser dazulaufen lassen und ablassen (sofern der Boiler genügend Warmwasser enthält!)
  • Kinderplanschbecken:
    • (dies hatten wir bei unserer ersten Wassergeburt, es war aussen mit drei aufblasbaren Luftkammern und sehr stabil, auch war die Grösse mit einem Durchmesser von ca. 1,70m ideal, sowie die Tiefe von 70cm, damit mein Bauch auch während ich kniete unter Wasser war)
    • dieses kann mit einer Wasserbettheizung unter dem Becken ausgestattet werden
    • damit der Boden weicher ist, können darunter Tücher, Kissen oder Isomatten, etc. gelegt werden
    • ein Wasserschlauch kann von der Badewanne oder einem anderen geeigneten Ort zum Becken verlaufen, nach der Geburt kann dieser als Ablauf dienen; man trennt ihn vom Wasseranschluss, saugt am Ende wo der Abfluss ist bis Wasser kommt und kann das Wasser z.B. in den Garten oder die Badewanne fliessen lassen (es entsteht ein Vakuum)
    • es sollte einen stabilen Rand haben, worauf die Frau sich abstützen kann
    • es sollte eine Wassertiefe von mind. 50cm zulassen

Temperatur des Wassers:

  • von der Eröffnungsphase bis nach der Übergangsphase sollte die Wassertemperatut maximal 37°C betragen
  • nach der Übergangsphase idealerweise zwischen 30° und 32° C

Zubehör:

  • wasserdichtes Thermometer (handelsübliche weichen meist bis zu 3° C ab, medizinische bieten sich hier besser an)
  • evtl. Unterwasserlampe

<<weitere Infos folgen laufend>>

Zeige der Welt was dir gefällt und teile es! Danke!